Bachelor-, Studien- und Masterarbeiten

Abschlussarbeiten

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Titel

Bearbeitet von Betreut von
Entwicklung eines bipolaren Versiegelungs-Schneid-Instruments für die Neurochirurgie Ailinn Scheidl Prof. Peter P. Pott
Entwicklung eines gedruckten Lichtblattmikroskops basierend auf der OpenFlexure Stage Diletta Caciarella Prof. Peter P. Pott
Entwicklung einer Kniegelenksorthese auf Basis von Formgedächtnislegierungen Jana Reiser Prof. Peter P. Pott
Literaturrecherche KI-Methoden in der Medizin Evelyn Hennings Prof. Peter P. Pott
Ansteuerung eines rückwirkungsfreien haptischen Bedienelements Jörg Litz Prof. Peter P. Pott

Implementierung eines Adapters zur Aktuierung abwinkelbarer Instrumente in ein System für die roboterassistierte minimalinvasive Chirurgie

Johannes Meiringer Max Schäfer
Detection of Blood Vessels from IR Images using Convolutional Neural Networks Anthony Rahme Jan Liu, Flakë Bajraktari
Elektrische Charakterisierung von Gewebephantomen mit Hilfe von Impedanzmessungen Andreas Hess Jan Liu
Development of a vein detection and visualization method using an LED-matrix Lilia Karray Jan Liu
Virtual Reality in der endoskopischen Bildgebung Selina Eggstein Max Schäfer
Steuerung eines Medizinroboters mit einem haptischen 3D-Eingabegerät Moritz Hemmer Max Schäfer
DispoScope: Low-Cost Endoskop mit biegsamer Kinematik Madeleine Waltner Max Schäfer
Aufbau und Charakterisierung einer drahtlosen Endoskopiekamera mit geringer Latenz Johannes Waller Prof. Peter P. Pott
Entwicklung einer EMG-basierten Steuerung für ein Ellbogen-Exoskelett Sylvia Weymann Prof. Peter P. Pott
Funktions-Charakterisierung und Usability-Verbesserung eines mobilen Wecksystems Jennifer Tan Juliane Mayer

Werden demnächst hier veröffentlicht. 

Anforderungen an externe Masterarbeiten

Das Institut für Medizingerätetechnik unterstützt Studierende der Medizintechnik gerne bei der Durchführung externer Masterarbeiten [1] bei kooperierenden Unternehmen. Üblicherweise entstehen diese Themen im Rahmen gemeinsam durchgeführter Projekte. In Ausnahmefällen können auf Anfrage aber auch komplett externe Themen bearbeitet werden.

Die Definition eines Themas hat mit Bedacht zu erfolgen. Keinesfalls darf es sich bei dem Thema um ein verstecktes Praktikum oder eine einfache Dienstleistung („Hiwi-Job“) handeln. Wenn beispielsweise das Messverfahren schon festliegt und die Sensoren schon gekauft sind, ist „Aufbau eines Prüfstandes zur Untersuchung von…“ kein geeignetes Thema. Auch ist es nur bedingt sinnvoll, die Masterarbeit bei der Firma zu schreiben, in der auch das Pflichtpraktikum absolviert wurde, da das Studium der Ausbildung und dem Sammeln von möglichst vielen Erfahrungen dienen soll.

Am besten ist eine Vorgehensweise, bei der ausgehend von einer Hypothese (z.B. „Es ist möglich, mit ausreichender Genauigkeit und Dynamik den Parameter X zu messen, um damit Y zu erreichen.“) ein Experiment, Prüfstand oder ein Funktionsmuster aufgebaut wird und dann im Rahmen eines Schlüsselexperimentes oder einer Charakterisierung die Hypothese verifiziert wird. Die Arbeit erfolgt unter Anleitung und die Kandidatin bzw. der Kandidat kann Entscheidungen selbst treffen. Dies bedeutet, dass es Handlungsalternativen geben muss.

Es müssen daher die folgenden Punkte kritisch betrachtet werden:

  • Formulieren Sie zunächst eine Hypothese.
  • Es darf nur ein A-Problem [2] bearbeitet werden müssen. Es dürfen zu Beginn noch nicht alle maßgebenden Unklarheiten beseitigt sein.
  • Der Lösungsraum muss mehr als eine potenzielle Lösung enthalten.
  • Die Bearbeiterin oder der Bearbeiter muss frei bei der Lösungsfindung sein. Die Arbeit muss ergebnisoffen durchgeführt werden können.
  • Das Problem muss für die Firma so wichtig sein, dass Sie ausreichend Ressourcen zur Betreuung und ggf. für den Bau eines Demonstrators zur Verfügung stellt, darf aber nicht so wichtig sein, dass das Ergebnis direkt Einfluss auf den Umsatz hat und bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vorliegen muss.
  • Die Kreativität der Bearbeiterin bzw. des Bearbeiters muss genutzt werden.
  • Zur Betreuung muss bei der Firma ein Mitarbeiter abgestellt sein, der sich regelmäßig (z.B. 1 pro Woche) mit der Studentin / dem Studenten bespricht.
  • Die Firma muss akzeptieren, dass die Bearbeiterin bzw. der Bearbeiter ein bis zwei Zwischenvorträge und den Abschlussvortrag an der Universität Stuttgart halten wird. Die Inhalte können so gestaltet werden, dass IP geschützt wird. Ein NDA kann ausgehandelt werden.

[1] Bachelor- und Studienarbeiten werden an der Universität Stuttgart immer intern durchgeführt.

[2] Es werden A-, B- und C-Probleme unterschieden. Bei letzteren existiert eine Lösung und diese steht sofort zur Verfügung. Bei B-Problemen ist klar, dass es eine Lösung gibt, diese muss jedoch beschafft oder spezifisch angepasst werden. Bei A-Problemen ist sicher, dass es eine Lösung geben kann, diese ist jedoch neu und muss entwickelt werden.

Vorgehensweise

  1. Sie sprechen uns mit einem Themenvorschlag (schriftlich max. eine Seite) an, wir machen einen Besprechungstermin aus.
  2. Wir diskutieren das Thema mit Ihnen und ziehen – so noch Klärungsbedarf besteht – die Firma hinzu.
  3. Sie handeln einen Beschäftigungsvertrag mit der Firma aus.
  4. Sie melden das Thema an und bearbeiten es. Die maximale Bearbeitungsdauer ist 6 Monate (siehe Prüfungsordnung).
  5. Mit der Unterschrift unter das Anmeldeformular erhalten Sie von uns eine Broschüre mit allen wichtigen Infos zur Bearbeitung, zum schriftlichen Teil sowie zu den Vorträgen, die wir von Ihnen erwarten.
  6. Etwa zur Halbzeit erhalten Sie von uns Besuch bei der Firma und geben eine Zwischenpräsentation. Dabei klären wir den Stand der Dinge und besprechen nächste Schritte und Erwartungen.
  7. In der zweiten Hälfte der Bearbeitung geben Sie – nach Absprache mit der Firma – eine Zwischenpräsentation am IMT.
  8. Ihre Abschlusspräsentation geben Sie ca. zwei Wochen nach Abgabe der Arbeit ebenfalls am IMT.
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