Kursbeschreibung
Praktische Umsetzung von technischem Grundwissen beim Bau eines Gerätes in Kleingruppen. Nach Besuch der PEMP sind Sie in der Lage:
- Ein einfaches, medizintechnisches Gerät zu entwickeln, konstruieren, aufzubauen und zu testen
- Material und Fertigungsverfahren entsprechend technologischer und betriebswirtschaftlicher Anforderungen zu wählen
Kompetenzvermittlung in den Bereichen:
- Einführung in das methodische Entwickeln
- Einführung in das Projektmanagement
- Grundlagen der Ideenfindung
- Materialkunde
- Fertigungsgerechtes Konstruieren
- Umformen und Wandeln von Information
- Umformen und Wandeln von Energie
- Umformen von Stoff
- Urformen von Stoff
- Fertigungsverfahren
- Oberflächenbehandlung
- Beleuchtung
- Klimatisierung
- Normen und Vorschriften
Für die Prüfung vom 14.08.2025 werden am 16. und 17. Oktober 2025 Termine zur Prüfungseinsicht angeboten. Wenn Sie die Prüfungseinsicht wahrnehmen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an max.schaefer@imt.uni-stuttgart.de.
Die Modulnote setzt sich zusammen aus:
- Abschlusspräsentation (Gruppennote, 25 %)
- Schriftliche Prüfung (90', 75 %)
Projekte
Das PEMP-Projekt im Sommersemester 2025 griff erneut eine reale technische Herausforderung aus der Ophthalmologie auf. Die Studierenden hatten die Aufgabe, einen Prüfstand zur mechanischen Prüfung von Schlauch-Konnektor-Verbindungen zu entwickeln, wie sie bei Kataraktoperationen im Rahmen der Phakoemulsifikation eingesetzt werden. Ziel war es, eine Lösung zu konzipieren, mit der sich unterschiedliche Schlauchdurchmesser und Konnektortypen reproduzierbar fixieren und mechanisch belasten lassen, um die Qualität der Verbindung zu bewerten. Dabei mussten sowohl Sicherheit als auch eine einfache Bedienbarkeit gewährleistet sein. Aus dieser Aufgabenstellung entstanden zahlreiche innovative Konzepte, die von den Teams erfolgreich umgesetzt und getestet wurden.
Die PEMP-Projektidee des IMT fand im Sommersemester 2024 zum zweiten Mal ihren Ursprung in realen Herausforderungen. Insgesamt sieben Gruppen hatten die Aufgabe, jeweils einen Prüfstand für das chirurgische Instrument zur Phakoemulsifikation während einer Katarakt-OP zu entwickeln. Ziel war es, einen Prüfstand zu konzipieren, der die Torsion am Handstück misst, die durch die angeschlossenen Schläuche und Kabel verursacht wird. Diese Messungen sollten in unterschiedlichen Elevationspositionen möglich sein. Dabei entstanden zahlreiche spannende Konzepte, die erfolgreich ausgearbeitet und getestet wurden.
Die PEMP-Projektidee kam im SoSe 2023 von der Carl Zeiss Meditec AG. Ziel der insgesamt sieben Gruppen war es, jeweils einen Prüfstand für die Phakoemulsifikation zu entwickeln. Der Prüfstand sollte in der Lage sein, die Membranauslenkung der dabei verwendeten Membranpumpen genau und reproduzierbar zu messen. Für die Auslenkung wurde die Membran durch eine Druckluftanlage mit Druck beaufschlagt. Viele unterschiedliche Konzepte wurden entwickelt und erfolgreich ausgearbeitet und getestet.
Das PEMP-Projekt im SoSe 2022 drehte sich um das automatisierte „Ausdrücken“ von Tabletten aus einem Tablettenblister. Die Tabletten sollten in eine Pillendose für sieben Wochentage verteilt werden. Dabei sollte am Ende in jedem Fach eine Tablette zu finden sein. Die insgesamt sechs teilnehmenden Gruppen haben erfolgreich in kürzester Zeit sechs Pillensortiergeräte konstruiert und entwickelt.


